Montevideo, Uruguay

Nach der Ankunft in Buenos Aires verbrachten wir nur einen Tag in Argentinien, bevor wir mit der Fähre nach Uruguay fuhren. Die Fähre kommt in Colonia del Sacramento an, auf der anderen Seite des Rio del Plato (dem Fluss/Bucht, der Argentinien und Uruguay trennt). Wir genießen die ruhige Atmosphäre in dieser charmanten Stadt im Kolonialstil. Vor Einbruch der Nacht starten wir die ersten Kilometer mit dem Fahrrad nach Montevideo, los geht’s!
Die 200 Kilometer zur Hauptstadt vergingen sehr schnell, sogar zu schnell. Zwischen den Kuhfeldern (lecker, gutes südamerikanisches Fleisch 😋) sehen wir von Zeit zu Zeit nur ein paar Palmen. Die Landstraßen werden kaum genutzt (wenn man bedenkt, welche Hindernisse wir überwinden mussten, verstehen wir das 😉). Leider lassen uns diese Straßen einen großen Umweg machen, so dass wir auf halbem Weg beschließen, stattdessen die Bundesstraße zu nehmen, um nicht unnötig Zeit zu verschwenden. Nach diesen 2 Tagen sind wir bereits in Montevideo, der Hauptstadt Uruguays, angekommen.

Montevideo

Montevideo hat uns enorm verzaubert. Wir blieben 10 Tage bei Andres, unserem ersten (und vielleicht besten?) Gastgeber der Reise. Sein Empfang war herzlich („mi casa es su casa“ ist hier sehr richtig) und er stand uns mit Ratschlägen zu touristischen Sehenswürdigkeiten zur Seite und um uns die Kultur, Geschichte, Politik und alles andere, was wir über sein Land wissen wollten, zu erklären.
Die größte Überraschung für uns war die gute wirtschaftliche Situation des Landes. Uruguay ist das südamerikanische Land mit dem geringsten Vermögensunterschied (der Unterschied zwischen Arm und Reich 😉). Die Löhne sind gleich hoch oder sogar höher als in einigen europäischen Ländern und die Preise sind wie in Frankreich zum Beispiel (es war unsere Geldbörse, die am meisten überrascht war 😒). Und neben der guten wirtschaftlichen Situation ist es auch ein politisch sehr stabiles Land (vor allem jetzt, da sich mehrere südamerikanische Länder in einer Krise befinden).
Aber Uruguay und seine Hauptstadt Montevideo sind nicht nur ein sicheres Land, sie haben auch sonst viel zu bieten: gutes Fleisch, schöne Strände, eine chillige Atmosphäre… Am ersten Tag verbrachten wir den größten Teil des Nachmittags im Mercado del Puerto, einer alten Markthalle voller Parillas (Grill-Restaurants), Fleisch essen und „medio y medio“ (halb Weißwein, halb Champagner) trinken. Am späten Nachmittag machten wir einen Spaziergang durch die Altstadt. Und so können wir unseren Aufenthalt zusammenfassen: Gut essen, etwas besichtigen, das Leben genießen…. Ein perfekter Start für unsere Reise!

Was uns an Uruguay am besten gefallen hat:

  • Die Atmosphäre in Colonia del Sacramento
  • Die schönen unbefestigten Straßen, ruhig und friedlich zwischen Kühen und Palmen
  • Der Mercado del Puerto in Montevideo, sein gutes Fleisch und sein Medio y medio
  • Die Strände von Montevideo und die chillige Atmosphäre hier

Zu den Fotos:

Uruguay

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.